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Aktuelles
Buchtipp März
Allgemein
Freitag, 5. März 2010

// Marc Grollimund, Isabelle Hannebicque: Biogarten, 64 Seiten, 126 Farbfotos, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer, 2009, ISBN 978-3-8001-5840-9

Biologisch Gärtnern bedeutet, die richtigen Handgriffe zu erkennen, um die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zu schützen. Das Buch „Biogarten“ vermittelt leicht verständliches Wissen rund ums naturgemäße Gärtnern. Der Leser erfährt, was einen Garten zu einem Biogarten macht und was bei der Gestaltung eines Biogartens zu berücksichtigen ist. Viele praktische Tipps, z. B. wie man lästiges Unkraut eindämmt und Schädlinge ohne Chemie abwehrt, ergänzen das Grundwissen. Ein Gartenkalender stellt die anfallenden Arbeiten übersichtlich dar. Der Autor Marc Grollimund, Frankreich, ist Agrarökologe und Landschaftsgärtner. Er hat sich auf naturnahe Gärten spezialisiert. Isabelle Hannebicque, Frankreich, ist freie Fachredakteurin.


//Natalie Faßmann: Vielfalt aus der Samentüte, 64 Seiten, 62 Farbfotos, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer, 2009, ISBN 978-3-8001-5782-2

Ob mediterrane Kräuter, Kürbisse, Tomaten oder Paprika oder Sonnenblumen: Sie alle kommen aus der Samentüte und die Aussaat ist kinderleicht. In der SMART-Reihe des Verlages Eugen Ulmer ist das Buch „Vielfalt aus der Samentüte“ erschienen. Es vermittelt Hobbygärtnern Wissenswertes zur Aussaat der beliebtesten Blumen, Gemüsearten und Kräuter und beschreibt die wichtigsten Arbeiten im Garten. Der Leser erfährt, welche Pflanzen sich leicht aussäen lassen und wie sie gepflegt werden. Spezialseiten erklären die Samen-Kinderstube auf der Fensterbank und auch die Aussaat besonderer Kulturen wie Erdbeeren oder Melonen. Dr. Natalie Faßmann ist promovierte Gartenbauingenieurin und arbeitet für die „GartenZeitung“. Die Autorin zweier Balkonratgeber sammelt leidenschaftlich gern Samen und probiert dabei viel Neues und auch Altes aus.

 

//Peter Hagen: Gartenteiche optimieren und renovieren, 155 Seiten, 106 Farbfotos, 69 Farbzeichnungen, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer, 2009, ISBN 978-3-8001-5740-2

Das in der Reihe Richtig-Gärtnern erschienene Buch „Gartenteiche optimieren und renovieren“ (Verlag Eugen Ulmer) geht gezielt auf Gartenbesitzer ein, die ihren bestehenden Teich verändern wollen. Es enthält Tipps und Hilfestellungen zu den häufigsten Teichfragen und zeigt mit zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen den Weg zum Traumteich. Der Leser erfährt zum Beispiel, wie nachträglich ein Bachlauf oder Wasserfall integriert werden kann. Das Buch verrät außerdem, wie Skulpturen und Dekorationen gekonnt in Szene gesetzt werden und lehrt den richtigen Umgang mit verschiedenen Materialien. Der Ratgeber stellt nicht  nur neue Technik für den Teich vor und erklärt deren Einsatz, sondern behandelt auch lösungsorientiert die Behebung der häufigsten Probleme am Teich. Peter Hagen hat als Gärtnermeister und Betriebsleiter eines Gartencenters umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Planung und Ausführung gärtnerischer Projekte gesammelt.

 
BDG-Gartentipp März
Allgemein
Freitag, 5. März 2010
Monatstipp: Frühkartoffeln können Ende Februar/Anfang März zum Vorkeimen dicht in flache Kisten mit Komposterde gelegt werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass dabei möglichst viele Augen (Keimanlagen) nach oben zeigen. Die Kiste sollte hell bei 12-15 °C aufgestellt werden. Mit vorgekeimten Kartoffeln kann die Ernte bis zu drei Wochen vorverlegt werden, außerdem:

 

 

  • Blatt- oder Stielgemüse: Mangold
  • Manchmal schwierig: Petersilie
  • Gehölzschnitt: ökologischer Pflanzenschutz
  • Jetzt säen: Duftwicke

 

Details unter http://www.kleingarten-bund.de/fachthemen/details.php?cat=5203&action=showArticle&articleNr=2196

 
Termine im März
Allgemein
Freitag, 5. März 2010

06.03.2010

Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten (BAGS)

Ort: Oldenburg, Floragard Vertriebs GmbH

für den BDG: Frank Müller, Präsidiumsmitglied für Jugend und Soziales 

07.03.2010

Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt: Eröffnung Ausstellungsreihe „10 Jahre Gartenbaumuseum“

Ort: Erfurt, Deutsches Gartenbaumuseum

für den BDG: Armin Matzke, Präsidiumsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit

11.03.2010

BDG-Arbeitsgruppe Recht

Ort: BDG-Geschäftsstelle

19.-21.03.2010

BDG-Seminar Öffentlichkeitsarbeit

Ort: Lüneburg, Seminaris-Hotel

23.03.2010

DGG*-Präsidiumssitzung

Ort: Haus der Verbände

für den BDG: Dr. sc. Achim Friedrich, Präsident, Jürgen Sheldon, Bundesfachberater

(* DGG = Deutsche Gartenbaugesellschaft 1822 e. V.)

 
Pflanzenschutzmittelliste für den Haus- und Kleingarten
Allgemein
Freitag, 5. März 2010

Im Kleingarten lässt es sich leichter mit Schädlingen und Krankheiten leben als im Erwerbsanbau, denn Kleingärtner müssen keine Höchsterträge erzielen. Trotzdem freut sich jeder über gesunde Pflanzen und eine gute Ernte. Zur Gesunderhaltung der Pflanzen kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Für viele Probleme stehen heute biologische, biotechnische, physikalische (mechanische) oder kulturtechnische Lösungen zur Verfügung. Chemische Pflanzenschutzmittel sind immer das letzte Mittel der Wahl und sollten grundsätzlich nur dann angewandt werden, wenn erhebliche Schäden an den Kulturpflanzen zu erwarten sind und wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend wirken.

Die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes (§ 2a Abs. 1 PflSchG) sind stets zu beachten. Welche Pflanzenschutzmittel für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Das aktuelle Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis enthält die zugelassenen Mittel geordnet nach Einsatzgebieten und Wirkungsbereichen. Es informiert ausführlich über Auflagen, Anwendungsbestimmungen und Kennzeichnungen sowie über die Anwendung der Mittel. Das Verzeichnis erscheint jährlich in sieben Teilen. Die Teilverzeichnisse sind beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als PDF-Dateien abrufbar:

http://www.bvl.bund.de/cln_007/nn_495478/DE/04__Pflanzenschutzmittel/07__GuteFachlichePraxis/gute__fachl__praxis__node.html__nnn=true


 
Neuer BDG-Flyer erklärt kleingärtnerische Nutzung
Allgemein
Donnerstag, 4. März 2010
Ein kleiner Garten wird erst zu einem Kleingarten, wenn der Pächter auf mindestens einem Drittel der Fläche Obst und Gemüse anbaut. Das nennt man „kleingärtnerische Nutzung“ – und die macht viel mehr Freude und viel weniger Arbeit, als man annimmt. Die „kleingärtnerische Nutzung“ wird oft zum Streitthema im Verein, da vielen Neu-Pächtern nicht klar ist: Wer einen Kleingarten pachtet, hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Mit der Anerkennung der Gartenordnung des Vereins verpflichtet sich die Pächterin oder der Pächter zur „kleingärtnerischen Nutzung“ des Gartens. Rasen zu säen und drei Alibi-Geranien aufzustellen wird dem nicht gerecht. Juristen sprechen in diesem Fall von „Erholungsgrundstücken“. Während der Pachtpreis für einen Kleingarten per Gesetz auf ein sozial verträgliches Niveau begrenzt ist, ist die Pacht für ein Erholungsgrundstück teilweise zehn Mal so hoch. Eigentlich ganz einfach zu erläutern, doch wie so oft im Leben macht der Ton die Musik: Recht aus !
Recht heraus zu erklären – also sofort auf Gesetz und Gartenordnung zu verweisen – ist sicherlich nicht der richtige Weg. Wie es geht, erklärt in launigem Ton und mit einfachen Worten der neue BDG-Flyer. Das Faltblatt ist also die ideale Ergänzung für die Infomappe, die jeder Neupächter überreicht bekommen sollte. Der Flyer kann im BDG-Shop bestellt werden.

http://www.kleingarten-bund.de/service/shop/index.php?action=showProducts&pr

oductCat=6


 
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