Bevor Braunschweiger Kleingärtner einen Landesverband gründeten wurde 1814 in Kappeln an der Schlei (in der Nähe von Flensburg) der erste Kleingärtnerverein gegründet, der sich mit festen Regeln selbst verwaltete. Der dortige Pastor Schröder verpachtete 24 Gartenparzellen an arme Bürger zum Anbau von Obst und Gemüse zur Selbstversorgung.

1864 entsteht in Leipzig die Schreberbewegung, deren geistige Väter der Arzt Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber, der Pädagoge Dr. Innocenz Hauschild und der Oberlehrer Karl Gesell waren. Im Ursprung waren in der Schreberbewegung Vereine zur Erziehung und körperlichen Ertüchtigung zusammengeschlossen, die sich erst später mit der Naturheilbewegung der Gärtnerei öffnete. Die Industrialisierung, der Zuzug der Landbevölkerung in die großen Städte, die damit verbundene Wohnungsnot sowie der Mangel an frischem Obst und Gemüse hatte zur Folge, dass dort Kleingartenanlagen zu unterschiedlichen Bedingungen entstanden.

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